Im Jahr 2025 hat die KLINGER Group entscheidende Grundlagen für eine transparente, belastbare und zukunftsfähige Nachhaltigkeits- und ESG-Berichterstattung geschaffen.

01. Juli 2026

Unabhängig davon, dass regulatorische Erleichterungen die verpflichtende Berichterstattung zeitlich verschoben haben, hat man sich bei KLINGER bewusst entschieden, diese Zeit strategisch zu nutzen. Abwarten war keine Option. Nachhaltigkeit wird bei KLINGER als langfristige Strategie verstanden, denn „Transparenz wird zu einem zentralen Faktor für Vertrauen und Wettbewerbsfähigkeit“, weiß Yusuf Avci, ESG‑Manager bei KLINGER Holding.

Klare ESG-Schwerpunkte

Bereits 2024 wurde ein gemeinsames Verständnis für ESG‑Kennzahlen geschaffen, 2025 folgten klare Verantwortlichkeiten und die operative Umsetzung. Die drei zentralen Handlungsfelder:

  1. Implementierung einer einheitlichen ESG-Software
  2. Aufbau einer strukturierten Datenbereitstellung in allen KLINGER Unternehmen
  3. Weiterentwicklung der Treibhausgas-Bilanzierung, insbesondere Scope 3.
Die CO₂-Emissionen von KLINGER lassen sich in drei verschiedene Bereiche unterteilen.

Um zusätzliche Schnittstellen zu vermeiden, vorhandenes Know-how zu nutzen und eine einheitliche, auditfähige Datenbasis zu schaffen, setzt die implementiere ESG‑Software auf derselben Plattform auf wie das bestehende Finanzreporting. Jedes Tochterunternehmen erfasst ihre ESG‑Daten eigenständig; die Holding konsolidiert gruppenweit und stellt ein konsistentes Gesamtbild sicher.

Daten entstehen dort, wo Verantwortung liegt

„Während Scope 1 und 2 bereits gut etabliert sind, stellte Scope 3 die größte Herausforderung dar“, sagt Ines Weikl, Group Controlling bei KLINGER Holding. Scope 3 umfasst zahlreiche indirekte Emissionen entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Mit 55 Unternehmenseinheiten und 93 Standorten bietet das Basisjahr 2024 einen vollständigen, realistischen Datensatz als Fundament für Vergleichbarkeit, Priorisierung der größten Emissionsquellen und eine zielgerichtete Maßnahmenplanung. Strukturierte Prozesse, transparente Kommunikation und gruppenweite Harmonisierung erwiesen sich als erfolgskritisch. Mit einem einheitlichen ESG‑System, klaren Verantwortlichkeiten, einem definierten Basisjahr und einer vertieften Treibhausgas-Bilanzierung hat KLINGER ein starkes Fundament für eine nachhaltigere Zukunft gelegt.

Ines Weikl and Yusuf Avci, verantwortlich für das Thema Nachhaltigkeit bei KLINGER Holding, schufen 2025 eine gemeinsame Datenbasis für die gesamte Gruppe.

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Es wird ernst mit dem ESG-Reporting: Ab 2025 muss die KLINGER Group belastbare Daten zur Nachhaltigkeit liefern. Ines Weikl ist dabei für das Reporting zuständig, Yusuf Avci für die operative Implementierung.

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