Industrieunternehmen, die auf Dampf als Energieträger setzen, stehen zunehmend vor der Herausforderung, Energieverluste zu minimieren. Der Schlüssel dazu liegt in einer systematischen Optimierung der Kondensatableiter. Sie sind entscheidend für den effizienten Betrieb von Dampfsystemen. Das Beispiel der S. Spitz GmbH, einem Kunden von KLINGER Gebetsroither, zeigt eindrucksvoll, wie gezielte Maßnahmen enorme Einsparungen ermöglichen.

Kondensatableiter: unauffällig, aber wichtig
Kondensatableiter sind entscheidend für die Effizienz von Dampfsystemen. Sie leiten Kondensat aus der Anlage ab und verhindern gleichzeitig Frischdampfverluste. Doch im täglichen Betrieb verschleißen diese unscheinbaren Bauteile oft unbemerkt. Defekte Ableiter verursachen erhebliche Energieverluste und steigende Kosten.
Wenn regelmäßige Prüfungen ausbleiben, können bis zu 30 Prozent der Kondensatableiter in Industrieanlagen fehlerhaft arbeiten. Die Folgen: unnötiger Brennstoffverbrauch, erhöhte CO2-Emissionen und Risiken durch Wasserschläge.
Contacts mentioned in the article:
Markus Fröller, Vertriebsmitarbeiter bei KLINGER Gebetsroither
Martin Klein, Spezialist für Dampf- und Kondensatlösungen bei KLINGER Gebetsroither
Praxisbeispiel: S. Spitz GmbH
Im Jahr 2022 registrierte der österreichische Lebensmittelproduzent Spitz deutlich gestiegene Energiekosten und erhebliche Dampfverluste. In Zusammenarbeit mit KLINGER Gebetsroither wurde ein Energieeffizienzprojekt initiiert. Nach einer umfangreichen Messung wurden defekte Kondensatableiter identifiziert und ersetzt. Zusätzlich setzte das Unternehmen auf thermische Rückgewinnung, die Überprüfung von Sicherheitsventilen und modernes Energiecontrolling mittels Siemens Energy Manager Pro. Digitale Überwachungssysteme spielen zunehmend eine zentrale Rolle bei der Optimierung von Dampfsystemen. Smarte Kondensatableiter mit Echtzeitüberwachung bieten die Möglichkeit, frühzeitig und gezielt auf ineffiziente Prozesse zu reagieren.

“Die professionelle Messung durch KLINGER Gebetsroither und die transparente Visualisierung der Energieströme hat für uns den entscheidenden Unterschied gemacht.”
Rudolf Holzinger, Energiemanager bei Spitz
Copyright: S. Spitz GmbH
Fact box
Einsparungen auf einen Blick
- Reduzierter Dampfverbrauch bei Spitz von ca. 25 Prozent
- Reduktion der Kondensatverluste von 30 auf 15 Prozent (2024), Ziel ist eine weitere Senkung auf unter zehn Prozent
- Ersparnisse im zweistelligen Prozentbereich bei den Energiekosten
- CO2-Emissionen deutlich reduziert
Energieeffizienz durch gezielte Maßnahmen
Um Energieverluste effektiv zu minimieren, empfiehlt KLINGER Gebetsroither regelmäßige Kondensatableiter-Prüfungen. Die Überprüfung sollte mindestens einmal jährlich erfolgen. Moderne Diagnoseverfahren wie Ultraschall, Thermografie oder Druckmessungen ermöglichen präzise und zuverlässige Fehlererkennung. „Neben der Reparatur defekter Ableiter können Unternehmen auch von einem kompletten Austausch profitieren, wenn eine Instandsetzung unwirtschaftlich ist“, sagt Markus Fröller, Vertriebsmitarbeiter bei KLINGER Gebetsroither.
Reparatur versus Austausch
Ein häufiger Diskussionspunkt: Wann sollten Kondensatableiter repariert, wann ersetzt werden? Grundsätzlich gilt, dass ein Austausch bei älteren oder stark beschädigten Einheiten wirtschaftlicher sein kann. „KLINGER Gebetsroither bietet hierfür speziell optimierte Kondensatableiter an, die auf maximale Energieeffizienz und lange Lebensdauer ausgelegt sind“, so Martin Klein, Vertriebsmitarbeiter und Spezialist für Dampf- und Kondensatlösungen bei KLINGER Gebetsroither.
Für Spitz ist die Optimierung der Kondensatableiter kein Luxus, sondern eine essenzielle Maßnahme, um Energie und Kosten zu sparen. Durch gezielte Prüfungen, strategische Wartung und digitale Lösungen lassen sich enorme Einsparungen realisieren – finanziell wie ökologisch. Das Beispiel Spitz zeigt: Der Schritt zu mehr Effizienz lohnt sich.



