KLINGER CEOs blicken auf das Jahr 2025 zurück und geben die Richtung für 2026 vor

Einblicke in Resilienz, Wachstum und ESG-Engagement in einem turbulenten wirtschaftlichen Umfeld.

20. April 2026

2025 war ein turbulentes Wirtschaftsjahr – geprägt von globalen Unsicherheiten, aber auch von Hoffnungsschimmern und Wachstum. KLINGER hat mit vier Akquisitionen dabei zu den Positivmeldungen beigetragen. Auch für Sie ein Anlass, das vergangene Jahr positiv in Erinnerung zu behalten?

Daniel Schibli: Ja, durchaus. Geopolitische Ereignisse und daraus entstehende Unsicherheiten sind zumindest seit der Pandemie eigentlich normal geworden. Als Unternehmen sind wir gefordert, politische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklungen laufend zu beobachten und deren möglichen Konsequenzen möglichst genau zu antizipieren.

Christoph Klinger-Lohr: Es zeigt sich einmal mehr, dass unser Geschäftsmodell relativ stabil ist – auch in unsicheren Zeiten. Ein großes Learning von 2025 war allerdings, dass wir in Europa schneller eine Antwort finden müssen, um den schwindenden Absatz in der chemischen Industrie zu kompensieren.

Wie ist die Stimmung für 2026?

Schibli: Die Stimmung ist nach wie vor geprägt von Kurzlebigkeit wie kurzfristigen Ereignissen. Die Menschen sind verunsichert. Dies hat Auswirkungen auf die Konsumstimmung, welche sich wiederum auf die Investitionsgüterwirtschaft auswirkt, in der wir tätig sind. Das heißt, Dinge können sich sehr schnell verändern.

Christoph Klinger-Lohr (links) und Daniel Schibli (rechts), CEOs der KLINGER Group bleiben auf Kurs.

Die EU ist im vergangenen Jahr von einigen Kernaspekten des Green Deal abgerückt: Das Lieferkettengesetz wurde abgeschwächt, die Reporting-Pflichten weniger streng geregelt. Hat das Auswirkungen auf das ESG-Engagement bei KLINGER? 

Klinger-Lohr: Sämtliche ESG-Bestrebungen sind sinnvoll, auch ohne den legislativen Druck dahinter. Über den Umfang und die Reporting-Tiefe kann man freilich diskutieren, aber das Prinzip stimmt. Insofern bleiben wir beim eingeschlagenen Kurs.

Wenn Sie das vergangene Jahr Revue passieren lassen – auf welche Leistung, auf welche Erfolge innerhalb der KLINGER-Family sind Sie besonders stolz? 

Schibli: Wir können zufrieden damit sein, dass wir uns strategisch weiterhin konsequent positionieren, indem wir uns mit einem erweiterten Produktportfolio entsprechend unseren Kundensegmenten aufstellen. Damit schaffen wir echten Mehrwert für unsere Kunden.

Danke für das Gespräch.

Das könnte Sie auch interessieren

Klavs Knutzen, daniel Schibli, Wouter Noorlander, Ton van Erkelens - KLINGER The Netherlands, Conocvalve

Akquisition von Conovalve erweitert Regelventil-Lösungen

KLINGER The Netherlands stärkt sein Regelventil-Portfolio durch die Akquisition des seit 1978 etablierten Spezialisten Conovalve.

KLINGER Holding akquiriert Trimad

Mit der Übernahme von Trimad in Slowenien stärkt die KLINGER Group ihre Präsenz in der Adriaregion.

KLINGER CEO Interview – „Die Sicherheit der Firma steht an oberster Stelle“

Wachstum, aber nicht um jeden Preis: Die KLINGER-CEOs Christoph Klinger-Lohr und Daniel Schibli beleuchten die Strategie hinter den jüngsten Firmenakquisitionen. Geld spielt dabei nicht die einzige Rolle.

Vielen Dank!

Sie haben sich erfolgreich für den KLINGER-Newsletter angemeldet und verpassen in Zukunft keine unserer News.

Zur Homepage