Aktuelle News aus der KLINGER Gruppe
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Voller Energie

KLINGER Denmark veranstaltet Energy Day

KLINGER Denmark lädt in regelmäßigen Abständen Kunden und Partner zu seinen „Open House“-Events ein. Durch die Behandlung abwechselnder Themen und somit auch jedes Mal andere Teilnehmer anlockend, sind sie für die tiefgreifenden Industrieeinblicke, die sie gewähren, bekannt. Auf die Periode, in der die dänischen Kraftwerke heruntergefahren werden, abgestimmt, beschäftigte sich das neueste „Open House“ mit Lösungen für die Energiewirtschaft und wurde von Ingenieuren, Einkäufern, Technikern von Klein- und Mittelbetrieben sowie Engineering-Beratern besucht.

"Ein typischer ‚Open House‘-Event bei KLINGER Denmark zeichnet sich durch drei Vortragende aus. Im Zuge ihrer Präsentationen liefern sie uns ihre Expertise zu einem bestimmten Thema“, sagt Helle Rasmussen, Internal Sales & MarCom Managerin bei KLINGER Denmark und fügt hinzu: „Nach beispielsweise einem ‚Open House‘ zum Thema Schifffahrtsindustrie, haben wir diesmal unsere Kunden und Partner eingeladen, gemeinsam mit uns einen Blick auf die Energiewirtschaft Dänemarks zu werfen."

Bediha Tezcan von POLITEKNIK erörtert Produktlösungen für die Energiewirtschaft Dänemarks

Energienachfrage
Die Gastredner des Energy Day waren Michael Heide von KLINGER Fluid Control, Bed¡ha Tezcan von POLITEKNIK und Aleš Volek von NIHON KOSO. Als Steuerventilhersteller in den 1960ern in Japan gegründet, ist Letzteres aufgrund unterschiedlicher Akquisitionen heute ein globales Unternehmen. Die europäische Niederlassung hat ihren Sitz in der Tschechischen Republik, wo sie unter dem Namen KOSO CONTROL EUROPE firmiert. Im Zuge seiner Präsentation gab Aleš einen detaillierten Überblick über den vergangenen, den gegenwärtigen und den projizierten Stromverbrauch Dänemarks. Dabei wurde auch die geplante Außerbetriebnahme einer großen Anzahl an Kohle- und Gaskraftwerken berücksichtigt. Gleichzeitig wurde im Detail auf den Anstieg der erneuerbaren Energieträger, im speziellen der Windkraft, eingegangen: Beginnend im Jahr 1990 betrug ihr Anteil zwei Prozent – damit ist der Verbrauch, der auf die Stromerzeugung aus Onshore-, Nearshore- und Offshore-Windparks zurückzuführen ist, gemeint. Im Jahr 2016 war diese Zahl bereits auf ungefähr 37,6 Prozent angestiegen und Trends gehen davon aus, dass es bis 2026 zu weiteren signifikanten Steigerungen kommen wird. Der Peak wird bei rund 26 TWh, das entspricht einem Anteil von 63 Prozent, erwartet.

Vorhang auf für KOSO und KLINGER
Laut Aleš ist ein marktbasierter Austausch der Schlüssel zu einer erfolgreichen Energiezukunft Dänemarks. Mit einer Nettotransferkapazität von 6,4 Gigawatt wäre das Land in der Lage, in Zeiten hohen Windaufkommens Strom an seine Nachbarn zu verkaufen. Analog dazu würde bei niederem Aufkommen Energie importiert werden. Laut dem Experten von KOSO gibt es ein einziges Manko: Einschränkungen bei der Windkraftnutzung, die ihrerseits die Folge bestehender Regulierungen bei Heizkraftanlagen sind. Neue Regulierungen und Änderungen der Besteuerung geben jedoch Anreize, damit Gas- und Dampfkraftwerke sich für einen Bypass ihrer Dampfturbinen (und somit der Stromerzeugung) entscheiden und sich stattdessen ausschließlich auf die Generierung von Wärme konzentrieren. Und KOSO, in Kooperation mit KLINGER, arbeitet an einer Lösung, um diesen Wandel aus technologischer Sicht zu ermöglichen.

Im Fluss
Die VecTor-Armatur zeichnet sich durch ein gestapeltes Ventildesign aus, das durch Steuerschlitze und mehrere Druckreduktionsstufen an die Anforderungen eines jeden Gas- und Dampfkraftwerks angepasst werden kann: Sie ist somit in der Lage, all den unterschiedlichen Durchflussraten und Druckunterschieden, die im Zuge eines Dampfbypass auftreten, gerecht zu werden – und macht damit ein System aus Splitterregelventilen unnötig. Darüber hinaus gewährleistet sie, dass die hohe kinetische Energie des Dampfes auf für Fernwärme-Wärmetauscher akzeptable Parameter gedrosselt wird. Abschließend konformiert sie auch mit den Industrieanforderungen zu Geräuscharmut und Hochverfügbarkeit und ist somit eine realistische Wahl für den nächsten Schritt Dänemarks in Richtung einer erfolgreichen Energiewende.

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