Aktuelle News aus der KLINGER Gruppe
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Fortsetzung folgt

KLINGER The Netherlands liefert maximale Flexibilität für Werkserweiterung von FrieslandCampina

KLINGER kann sich zu Recht als Spezialist für die Bereiche Dichtungstechnik und Anlagensicherheit bezeichnen. Manche der Unternehmen der Gruppe gehen sogar einen Schritt weiter, und wenden ihr umfangreiches Wissen zum Vorteil anderer, komplexer Industriesegmente an. KLINGER The Netherlands hat sich als Experte für die Lebensmittelbranche einen Namen gemacht, unter anderem mit seinen Produktionsreinraum-Projekten. Als FrieslandCampina das Unternehmen wegen einer herausfordernden Werkserweiterung kontaktierte, waren die Kollegen sofort zur Stelle.

Produkte von FrieslandCampina werden in mehr als 100 Länder geliefert

FrieslandCampina produziert und vertreibt über Tochterunternehmen Verbrauchsgüter wie etwa Getränke auf Milchbasis, Babynahrung, Käse und Desserts in vielen europäischen Ländern, in Asien und in Afrika. Die Schließung eines Werks in den Niederlanden bedeutete jedoch, dass ein anderes in Gerkesklooster erweitert werden musste. „Wir waren verpflichtet, die Kapazität zu übernehmen“, erklärt Henk Jonkman, Projektmanager bei FrieslandCampina für Technologieprojekte, „als Molkereigenossenschaft müssen wir die Milch verarbeiten, die uns angeboten wird.“

Zeitlimit

„Da wir die Produktion maximieren mussten, stand uns für die Werkserweiterung nur ein kleines Zeitfenster zur Verfügung“, erinnert sich Geert Meijer, verantwortlich für die Engineering-Services im Projekt. Er fügt hinzu: „Anders ausgedrückt, es gab weder Platz für einen einzigen Fehler noch für eine unerwartete Verzögerung.” Die Arbeit im Werk erfolgte Schritt für Schritt, die Expertise von KLINGER im Bereich Flüssigkeitsregelung erwies sich schon bald als unverzichtbar. „Die alten Rohre wurden mit T-Stücken und Absperrklappen versehen. Sie wurden geschlossen, sobald wir bereit waren, den nächsten Abschnitt des Rohrsystems einzubauen“, sagt Marc Westerhuis, Sales Engineer bei KLINGER. Die Arbeit in den Nahrungsmittel- Produktionsbereichen bedeutete zudem die Einhaltung strenger Nahrungsmittelhygieneregeln. „Abhängig vom zugewiesenen Bereich mussten die Kollegen ihre normale Kleidung gegen Spezialanzüge tauschen. Das kostete natürlich Zeit, die wir sowieso nicht hatten“, erläutert Henk, „nichtsdestotrotz musste niemand zum Umziehen ermahnt werden. Ich war vom Grad an Professionalität, den die Ingenieure und Arbeiter an den Tag legten, zutiefst beeindruckt.”

Bauzeit: Die Werkserweiterung erfolgte schrittweise

"Mit Heißdampf unterstützen wir den Heizprozess des Wassers, das die Milch auf die gewünschte Temperatur bringt. Dieser Ansatz hat zu einer maßgeblichen Steigerung der Energieeffizienz der gesamten Anlage geführt."


Marc Westerhuis, Sales Engineer, KLINGER The Netherlands

 

Bereitstellung von Expertise

KLINGER war zudem mit seinem Spezialwissen in der Lage, die Effizienz der Anlage mithilfe vorgeschlagener Dampfstrahlpumpen zu erhöhen. „Mit Heißdampf unterstützen wir den Heizprozess des Wassers, das die Milch auf die gewünschte Temperatur bringt“, erklärt Marc, „dieser Ansatz hat zu einer maßgeblichen Steigerung der Energieeffizienz der gesamten Anlage geführt.“ KLINGER lieferte auch die entsprechenden Steuerventile und gewährleistete so den fortlaufenden und auf Langzeit ausgelegten Betrieb des Prozesses.

Am Ruder

Die Leitung eines Großprojekts mit sechs Monteuren, 15 Unternehmen und bis zu 300 Bauarbeitern erfordert einen hohen Grad an Flexibilität. Die KLINGER Vertriebskollegin Samira war damit beauftragt, alles unter Kontrolle zu halten. „Ich musste sicherzustellen, dass das richtige Equipment es zur richtigen Zeit an den richtigen Ort schafft“, erinnert sie sich und fügt hinzu: “Ich arbeitete eng mit Henk und Geert zusammen. Aufgrund der Dringlichkeit hatten wir in einigen Fällen nur sehr kurze Bearbeitungszeiten, die Komponenten mussten sprichwörtlich am nächsten Tag geliefert werden.” Um zu gewährleisten, dass alles sein tatsächliches Ziel erreicht, setzte das Trio auf ein einfaches, aber geniales System. „Wir versahen alle Komponenten im Bauplan mit Ziffern und taten das gleiche mit unserem Lagerbestand”, verrät Samira. Laut Henk und Geert war das KLINGER-Lager für den pünktlichen Projektabschluss entscheidend: „Jede Lieferung kam plangemäß, es gab keine Verzögerungen. Das betraf auch Bestellungen in letzter Minute.” Zurückblickend, sind sich beide einig: „Es war verrückt. In einem Augenblick standen wir im Schlamm, im nächsten telefonierte Jorrit Krijgsman, der Sales Team Leader von KLINGER mit unserer Zentrale, anschließend gab es ein Gespräch zu den vorgeschlagenen Steuerventilen. Aber wir haben es geschafft, und das war zu keinem geringen Teil der Verdienst von KLINGER.”

Alles Käse: Eines der zahlreichen Milchprodukte von FrieslandCampina

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