Vertrauen durch Verlässlichkeit.
KLINGER International

Fallstudie

Grupa Azoty und KLINGER feiern mehr als 150 Jahre

Die erfolgreiche Führung eines Unternehmens über mehrere Jahrzehnte wird in unserer dynamischen Zeit zusehends zur Seltenheit, die Betreuung eines Kunden über einen vergleichbaren Zeitraum ist mittlerweile sogar ein fast schon unglaubliches Unterfangen. In seinem Gastvortrag bei der KLINGER International Sealing Conference in Warschau sprach Marian Rybak, ehemaliger Vorstandsvorsitzender der größten Chemieanlage des Landes und Teil der Grupa Azoty, über seine Erfahrungen mit der KLINGER Group, und warum er nie Anlass zu einem Lieferantenwechsel hatte. Hier ist was er zu sagen hatte.

Die Stickstoffanlage Pulawy der Grupa Azoty ist einer der weltgrößten Hersteller von Melamin

Die Beziehungen von KLINGER zur polnischen Grupa Azoty, der größten Chemiegruppe des Landes, reicht weit vor die Etablierung von KLINGER Poland und selbst vor den Fall des Eisernen Vorhangs zurück. Es ist passend, dass es eine der Innovationen des Experten im Bereich Dichtungstechnik war, welche damals die Aufmerksamkeit der polnischen Außenhandelskammer erregte: Im Jahr 1966 ebnete KLINGERIT, das zu einem Paradigmenwechsel in der Dichtungsbranche geführt hatte, den Weg für eine Zusammenarbeit zwischen den zwei führenden Unternehmensgruppen. Und diese Kooperation hält heute noch an.

Exzellentes Netzwerk
Über die Jahre waren mehr und mehr KLINGER Unternehmen in der Lage, ihre Dienste für die Stickstoffanlage Pulawy der Grupa Azoty anzubieten. So führte beispielsweise im Jahr 1976 eine neue Melaminanlage auf dem Werksgelände zur Lieferung von rund 500 KLINGER Ballostar KHA Kugelhähnen, die von KLINGER Fluid Control gefertigt und wieder über die polnische Außenhandelskammer beschafft wurden. Die Etablierung von KLINGER w Polsce (KLINGER Poland) in den frühen Neunzigern ermöglichte die Intensivierung der Zusammenarbeit zwischen unseren Kollegen und dem Haupt-Asset der Grupa Azoty. „Der Vorteil der Zugehörigkeit zu einer Unternehmensgruppe liegt darin, dass Sie unterschiedliche Stärken zum Tragen bringen können, um damit den Kunden bestens zu bedienen“, erläutert Marek Flisowski, Managing Director von KLINGER w Polsce und fügt hinzu: „Wir halten zu diesem Zweck regelmäßig maßgeschneiderte Produktpräsentationen mit ausgewähltem Raffineriepersonal und laden auch Mitglieder der Anlage zur Teilnahme an unseren Produktseminaren ein.“ Und „tu Gutes und sprich darüber“ hat sich eindeutig für Marek und sein Team bewährt: Nach ihrem ersten Auftritt, der die Einführung von gepressten Faserplatten der Marke KLINGERSIL aus dem Hause KLINGER Dichtungstechnik sowie Glas-Füllstandsanzeiger von KLINGER Italy zu Folge hatte, zeichnen die polnischen Kollegen auch für viele weitere Innovationen verantwortlich.


"KLINGER, behaltet einfach den aktuellen Grad an Qualität bei. Eure Kunden werden darüber mehr als glücklich sein!"

Marian Rybak, ehemaliger stv. Vorstandsvorsitzender, Grupa Azoty

Auf Vertrauen basierende Partnerschaft
Für Marian Rybak, der zudem auch die Funktion des stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden der Grupa Azoty bekleidete, war die Arbeit mit KLINGER immer von gegenseitigem Vertrauen geprägt. „Der Wechsel zu KLINGERtop-chem als ausschließliche Dichtung für unsere Schwefelsäureanwendungen wäre beispielsweise ohne Vertrauen in die Fähigkeit von KLINGER, ein hochqualitatives Material für diesen sensiblen Prozess zu liefern, nicht möglich gewesen“, sagt er und fügt hinzu: „Gleiches trifft offensichtlich für das Konsignationslager in der Raffinerie zu, das wir 2010 errichtet haben. Es stellt die maximale Verfügbarkeit von Dichtungen und anderen Produkten der Dichtungstechnik zu jedem beliebigen Zeitpunkt direkt im Werk sicher.“

Sicherheit zuerst
Neben dem höchsten Grad an Qualität und Haltbarkeit – eine der oben erwähnten KLINGERtop-chem-Dichtungen ist bereits seit rekordverdächtigen 15 Jahren im Einsatz und funktioniert noch immer einwandfrei – hat sich die Anlagensicherheit immer als ausschlaggebender Faktor für jede Auftragserteilung an KLINGER erwiesen. Beispiele in diesem Zusammenhang sind etwa der volle Austausch der installierten Durchgangsventile mit Kolbenschiebern von KLINGER Fluid Control in der DOWTHERM-Installation der Raffinerie oder die Wahl von weichdichtenden Absperrklappen mit Durchmessern von bis zu 1.200 mm für ein neues Kühlsystem der Stickstoffdünger-Produktionskette. Seine Jahre der Zusammenarbeit mit KLINGER zusammenfassend, hatte Marian Rybak Folgendes zu sagen: „Beleuchtet man die Aspekte Qualität, Haltbarkeit und Anlagensicherheit, d.h. betrachtet man die Gesamtkosten, dann ist KLINGER definitiv ein Lieferant, den man sich genauer ansehen sollte.“ Am Ende seines Gastvortrags wandte er sich direkt an die Teilnehmer der KLINGER International Sealing Conference und fügte hinzu: „KLINGER, behaltet einfach den aktuellen Grad an Qualität bei. Eure Kunden werden darüber mehr als glücklich sein!"

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