Vertrauen durch Verlässlichkeit.
KLINGER International

9. Münchner Forum Verbindungstechnologie

KLINGER Kempchen hält Workshop zum Thema Turnaround Engineering

Das Münchener Forum Verbindungstechnologie ist eine einzigartige Fachveranstaltung, die in München, Deutschland, ausgetragen wird. Sie hebt sich von vergleichbaren Konferenzen aufgrund der hochkarätigen Präsentationen und Workshops ab, die drei unterschiedliche Disziplinen vereinen: Schrauben, Verschrauben, Dichten. Die neueste Ausgabe der Veranstaltung wurde entsprechend von drei Unternehmen, die diese Segmente vertreten, organisiert: Die Spezialist für industrielle Verschraubungstechnik HYTORC, der Großhändler für Verbindungselemente und Befestigungstechnik REYHER und der Dichtungsexperte KLINGER Kempchen.

Das Münchener Forum Verbindungstechnologie findet alle zwei Jahre statt. Es bietet den anwesenden Industrievertretern einen interessanten Wissens- und Ideenaustausch, Möglichkeiten zum Netzwerken und eine Vielzahl an Themen mit einem klaren Fokus auf die Praxis. KLINGER Kempchen, Deutschlands führender Hersteller von Dichtungen, Kompensatoren und Packungen, ist schon seit vielen Jahren Mitveranstalter. Klaus Schonebeck, Managing Director von KLINGER Kempchen, erklärt: „Das Münchener Forum Verbindungstechnologie bringt drei verwandte Disziplinen zusammen und adressiert neue Entwicklungen, Veränderungen bei den Normen sowie die neuesten Forschungsergebnisse und Studien.“ Das scheint auch beim 9. Auftakt der Konferenz in München der Fall gewesen zu sein: „Verschraubungen in extremen Situationen anhand eines Beispiels am Südpol“, „Die Herausforderung an die Arbeitswelt durch die Digitalisierung“ und „Anforderungen an die Auslegung von Flanschverbindungen durch die neue TA Luft“ sind nur drei der Beispiele, die der Event bot. „Das Münchener Forum Verbindungstechnologie ist unter technischen Geschäftsführern, dem technischen Vertrieb, Betriebsleitern, Betriebsingenieuren, Berechnungsingenieuren, Konstrukteuren und der Qualitätssicherung sowie Instandhaltung sehr gefragt“, verrät Herr Schonebeck. Er fügt hinzu: „Diese Personengruppen kommen nur selten mit unseren Kollegen in Kontakt. Das Forum fungiert demnach für sie als Plattform, um Einblicke in unsere neuesten Entwicklungen zu bekommen.“

KLINGER Kempchen hält Workshop zum Thema Turnaround Engineering beim Münchener Forum Verbindungstechnologie

Zu Ähnlichkeiten zu den Kempchen Praxistagen befragt, unterstreicht Mitveranstalter Klaus Schonebeck die Tatsache, dass auch diese Konferenz keineswegs als Vehikel zur Vorstellung der Produkte und Lösungen des Unternehmens dient. Stattdessen kommen die Teilnehmer, um voneinander zu lernen. Neben den bereits erwähnten Präsentationen wird das auch mittels Workshops erreicht, die im Zuge der Veranstaltung abgehalten werden. Einer der Workshops wurde von Torsten Bial geleitet, seines Zeichens Technical Director bei KLINGER Kempchen. Das Thema: „Turnaround Engineering: ein auf Vorbereitung basierender Ansatz zur leckagefreien Inbetriebnahme.“ Die Teilnahme an den Workshops war den Gästen freigestellt, somit musste jeder Workshopleiter sein Publikum selbst anlocken. Torsten Bial erreichte das mit einer Folie seiner Jagdhündin Eila, und versprach den Grund dafür am Ende der Einheit klarzumachen. Dieser kleine Marketinggag verschaffte ihm mehr als die Hälfte der Teilnehmer.


Ein Technical Director und seine Hündin: Torsten Bial und Eila

Technical Director Torsten Bial liefert wichtige Turnaround-Einblicke

Turnarounds unterscheiden sich von Projekten oder Routine-Wartungsarbeiten auf zahlreiche Weise. Dazu gehören der Aktivitätsumfang innerhalb der Anlage, tägliche oder stündliche Veränderungen am allgemeinen Setup, in manchen Fällen eine extreme Witterungsabhängigkeit oder eine Vielzahl von ungeplanten Maßnahmen, die aus den fortlaufenden Inspektionen und Prüfungen resultieren. Zusätzlich kann es beim Umfang und der Terminisierung laufend zu Veränderungen kommen. Material- oder Lieferengpässe können ebenfalls aufgrund unvorhergesehener Reparaturen auftreten. Laut Herrn Bial sollte ein Turnaround nicht unterschätzt werden – auch nicht die Tatsache, dass er für alle involvierten Personen eine deutliche physische und psychische Belastung darstellt. Sein Prozess zu einer leckagefreien Inbetriebnahme teilt den Turnaround in unterschiedliche Segmente: eine Grund-, Engineering-, Koordinations- und eine Turnaround Support Phase. Der frische Ansatz des Vortragenden zur Kunst des Turnaround Engineerings manifestierte sich mehrmals auf den Folien und brachte die Teilnehmer zum Schmunzeln. So trug die erste Folie seiner TAR Support Phase den Titel „Mögen die Spiele beginnen“, die letzte aus der gleichen Phase lautete einfach „Last Man Standing“. Wie versprochen, beendete der Technical Director von KLINGER Kempchen seinen Workshop mit dem Bild einer völlig erschöpften Eila.

Die begleitende Message: „Bleiben Sie bei der Verfolgung Ihrer Turnaround-Vorbereitung und -strategien konsequent und zielgerichtet. Das ist vergleichbar mit der Konsequenz, die Sie zum Abrichten einer Hündin wie Eila benötigen. Der Erfolg wird sich bald einstellen, auch wenn Sie am Schluss hundemüde sind …”

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